Es war einmal...

...im Jahre 2002, da fuhren wir mit einem Bekannten zum ersten Mal an diesem Hexen-Häuschen vorbei.

Beim Herumfragen erfuhren wir dann, dass das Haus vor kurzem verkauft worden sei. Trotzdem fragten wir beim Verkäufer nach. Und siehe da: Die Bezahlung durch die Käufer war ausgeblieben und so fand zu diesem Zeitpunkt gerade die Rückabwicklung des Kaufvertrags statt.

Wir haben uns noch eine Zeit überlegt, ob wir diese abrissreife Hütte wirklich kaufen wollen. Wie man sieht haben wir es getan und für viel Geld viele Jahre Arbeit eingekauft.

100% recyclebar...

Hatte ich schon erwähnt, dass das Häuschen aus Lehm gebaut ist? Deutsche aus der Batschka hatten die damalige Scheune, am Ende des Krieges 1945, in ein Wohnhaus umgebaut. Da Baumaterial damals knapp war, hatten sie Lehm aus der Umgebung verwendet, wie sie es aus der verlorenen Heimat kannten. Die Wände der Scheune wurden mit Ständern versehen und verschalt, danach Lehm in die Schalung gestampft.


Hier das Haus 10 Jahre später

Die Wiese

Mit entscheidend für den Kauf war, dass eine Wiese von etwa einem ha zu dem Häuschen gehörte, das selbst auf etwa 3000 m² Grund steht. Das Haus steht allein und so stören wir mit unseren Pferden niemanden.

Das entsprach in etwa unseren Vorstellungen für unser Pferdeparadies und für unsere Beschäftigungstherapie. Bernd wollte schon immer einen großen Garten...


Ein paar Jahre später:
Bäume gefällt, Stall vergrößert, Koppel neu eingezäunt
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Für uns sah so der Himmel aus. Wir haben unser neues Zuhause deshalb "Heaven-11" genannt.