Die Entscheidung für Gummi

Nachdem hinter dem Pferdehaus, auf der Südseite noch das Dach über dem Fressplatz angebaut war, wurden immer die gleichen Stellen am Boden tiefer getreten, das wiederum ließ von außen das Wasser nachsickern und es entstanden Pfützen rund um den Freßplatz.

Zudem entfiel der natürliche Reinigungsprozess der Kiesbodens, nämlich das Waschen durch den Regen. Heu wurde in den Kies getreten. Gar nicht schön und schlecht zu reinigen.

Also sann ich nach einer idealen Befestigung für den Boden und entschied mich für einen Gummiboden. Hier ist er.

Die Gummimatten wurden auf befestigten Boden, einer 5 cm Schicht Mineral-Schotter, dann 5 cm Splitt verlegt. Bisher haben sie sich super bewährt.

Grund für den Gummi war der Umstand, dass die Pferde immer auch Kieselsteine auf den Boden "verschleppen". Nun dachte ich, dass es besser wäre die Steine drücken sich, wie auf Naturboden unter dem Gewicht der Pferde etwas in den Boden und der Druck auf die Sohle wird so dezent gefedert.

Auf Betonpflaster stehen 500 kg Pferd punktuell und hart auf einem Kiesel und noch mehr Druck kommt an, wenn die Pferde in vollem Tempo einlaufen. Das muss auch wieder nicht sein.

Zudem ist der Gummiboden rutschsicher, auch bei Nässe und mit rollenden Steinchen unter den Hufen.